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Führer ins Dakiniland

Die Praxis des Höchsten Yoga-Tantras von Buddha Vajrayogini

Format: Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-908543-23-7
Detail: 648 Seiten
Preis: 49.00 CHF  
 
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Gebundene Ausgabe

Der Führer ins Dakiniland ist die erste vollständige Erklärung der tantrischen Praxis von Vajrayogini dem weiblichen Buddha der Weisheit in deutscher Sprache:

Geshe Kelsang gibt uns in diesem Buch detailierte Anweisungen über die elf Yogas der Erzeugungsstufe. Dies sind besondere Medhoden, mit denen wir alle unsere täglichen Aktivitäten in einen glückseligen Spirituellen Pfad umwandeln können. Sehr klar erklärt er die wesentliche Praxis der Vollendungsstufe Vajrayoginis, die zur vollen Erleuchtung führt.

In diesem Buch sind alle Sadhanas Vajrayoginis enhalten. Wir finden Anweisungen, wie wir ein tantrisches Retreat durchführen können und ausserdem eine Fülle von zusätzlichem Material, das unerlässlich für jeden ist, der den Wunsch hat, sich auf Buddha Vajrayogini zu verlassen.


“Eine Freude zu lesen... Geshe Kelsang hat zweifellos Segen in unser Leben gebracht.” — TIBET JOURNAL

Auszug aus diesem Buch:

Eine allgemeine Erklärung der Körper-Mandala-Praxis

Ein Körper-Mandala heißt so, weil die ursprüngliche Substanz, die in ein Körper-Mandala umgewandelt wird, ein Teil des Körpers einer Selbsterzeugung ist. Es ist, wie wenn wir eine Vase eine Goldvase nennen, weil die Vase aus Gold besteht.

Ein Körper-Mandala ist definiert als die Umwandlung irgendeines Teils des Körpers einer Selbsterzeugung in eine Gottheit. Das Visualisieren von Gottheiten, die lediglich auf dem Körper markiert sind, wie in der Praxis von Yamantaka, ist keine Körper-Mandala-Praxis. Wenn wir uns als Vajrayogini erzeugen, ist unser Körper auch kein Körper-Mandala, weil seine substantielle Ursache nicht ein Teil unseres Körpers ist. Während der Praxis des Bringens des Todes in den Pfad lösen wir unseren gewöhnlichen Körper im Geist in Leerheit auf, und aus der Leerheit entstehen wir in der Form des Buchstabens BAM, der die Natur unseres eigenen Geistes hat. Dieses BAM verwandelt sich dann in den Körper von Vajrayogini. Da die substantielle Ursache des Körpers der Selbsterzeugung unser Geist ist, kann der Körper der Selbsterzeugung nicht ein Körper-Mandala sein. Nur dann, wenn ein Teil des Körpers der Selbsterzeugung sich in eine Gottheit verwandelt, wird es zu einem Körper-Mandala. Zu Beginn ist dies nicht einfach zu verstehen, und es gibt unterschiedliche Interpretationen in verschiedenen Texten, was ein Körper-Mandala und was kein Körper-Mandala ist.

Viele hoch realisierte Meister haben die tiefgründige Körper-Mandala-Praxis von Vajrayogini gepriesen, da sie ihre Überlegenheit gegenüber der Körper-Mandala-Praxis anderer Gottheiten erkannten. Sie ist eine besonders kraftvolle Methode zur Segnung unserer Kanäle, Winde und Tropfen. Aufgrund solcher Segnungen werden sich unsere inneren Winde sammeln und sich im Zentralkanal bei unserem Herzen auflösen, und dies wird bewirken, daß wir das Klare Licht der Glückseligkeit, den eigentlichen schnellen Pfad zur Buddhaschaft, erfahren. Je Tsongkhapa sagte, daß die Erlangung der Spontanen Großen Glückseligkeit von den Kanälen und Tropfen abhängt, die von den Helden und Heldinnen gesegnet worden sind. Das Meditieren über das Körper-Mandala ermöglicht es uns, diese Segnungen zu erlangen. Wenn wir unsere Kanäle und Tropfen in der Form von Heldinnen visualisieren, treten die Heldinnen der Vierundzwanzig Heiligen Orte tatsächlich in unsere Kanäle und Tropfen ein und segnen sie. Dies hilft uns, die Große Glückseligkeit zu entwickeln.