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Leitfaden für die Lebensweise eines Boddhisattvas

Wie man ein Leben von großer Bedeutung und Altruismus genießt

Format: Kart. / TB
ISBN: 978-3-908543-20-6
Detail: 272 Seiten
Preis: 24.50 CHF  
 
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Kart. / TB

Viele Generationen von Buddhisten und Nichtbuddhisten hat dieses berühmte und sehr beliebte Gedicht für das tägliche Leben inspiriert, seit es im 8. Jahrhundert von Shantideva verfaßt wurde.

Diese neue Übersetzung unter der Leitung von Geshe Kelsang Gyatso vermittelt die große Klarheit und poetische Schönheit des Originals, während die kraftvolle Wirkung und die spirituelle Einsicht erhalten bleibt.

Liest man die Verse langsam und denkt gleichzeitig über die Bedeutung nach, erreicht man eine tief befreiende Wirkung auf den Geist.Das Gedicht ruft besondere positive Geisteszustände hervor, führt von Leiden und Konflikten zu Glück und Frieden und präsentiert nach und nach den vollständigen buddhistischen Mahayana-Pfad zur Erleuchtung.


" … das Buch selbst ist wundervoll gestaltet, originale Pinsel- und Tuschzeichnungen leiten jeden Abschnitt ein und selbst das Taschenbuch besitzt eine attraktive Aufmachung. Die Dichtung ist klar und erhaben, selbst wenn sich Shantideva in komplizierten Diskussionen der Madhyamika-Philosophie bewegt, und ein Glossar zur Erklärung von Fachwörtern wird dem Leser ebenfalls geboten. Dieser Text kann als ausgezeichnete Einführung in die Mahayana-Tradition dienen, oder zum tiefgründigen Studium mit einem erklärendem Werk wie Sinnvoll zu betrachten" - ALTAR MAGAZINE

Auszug aus diesem Buch:

Aus dem Kapitel 1: Ein Erklärung des Nutzens von Bodhichitta

(21) Wenn allein schon der Gedanke,
Die Kopfschmerzen anderer lindern zu wollen,
Eine nützliche Absicht ist,
Die grenzenlose Verdienste zur Folge hat,

(22) Was gilt dann für den Wunsch,
Das unermeßliche Elend
Jedes einzelnen Lebewesens zu vertreiben
Und sie alle zu zahllosen guten Qualitäten zu führen?

(23) Hat unser Vater oder unsere Mutter
Eine nützliche Absicht wie diese?
Haben sie die Götter oder Weisen?
Oder sogar Brahma?

(24) Wenn diese Lebewesen, bevor sie Bodhichitta erzeugen,
Nicht einmal für ihr eigenes Wohl
Von einem solchen Geist träumen,
Wie können sie ihn zum Wohle anderer erzeugen?

(25) Dieser Geist, den Lebewesen von Nutzen sein zu wollen,
Der in anderen nicht einmal zum eigenen Wohle entsteht,
Ist ein außergewöhnliches Juwel von einem Geist,
Dessen Geburt ein beispielloses Wunder ist.

(26) Wie können wir je die Vorteile
Dieses Juwels von einem Geist ermessen –
Die Quelle von Freude für alle Lebewesen
Und die Heilung all ihrer Leiden?

(27) Wenn die bloße Absicht, anderen zu nutzen,
Verdienstvoller ist als den Buddhas Gaben darzubringen,
Was gilt dann für das tatsächliche Streben
Nach dem Glück eines jeden einzelnen Lebewesens?

(28) Obwohl die Lebewesen sich wünschen, frei von Leiden zu sein,
Rennen sie geradewegs auf die Ursachen des Leidens zu;
Und obwohl sie sich Glück wünschen,
Zerstören sie dieses aus Unwissenheit wie einen Feind.

(29) Wer ohne Glück
Und von viel Leid geplagt ist,
Dem bringt Bodhichitta Freude ohne Grenzen,
Zerstört all sein Leiden

(30) Und vertreibt sogar seine Verwirrung.
Wo gibt es eine Tugend, die dieser gleicht?
Wo gibt es einen vergleichbaren Freund?
Wo gibt es vergleichbare Verdienste?

(31) Wenn selbst jemand, der eine Freundlichkeit erwidert,
Es wert ist, etwas Lob zu erhalten,
Was gilt dann für den Bodhisattva, der andern hilft,
Ungeachtet dessen, ob sie ihm helfen oder nicht?